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Hintergrund 

Als Open-Source-Lösung wurde DIPAS von der Verwaltung für die Verwaltung und unter wissenschaftlicher Begleitung aufgebaut. Das System wird kontinuierlich weiterentwickelt.  

 

EntstehungWeiterentwicklung

 

 

Touchscreen

 

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City-Scope

So entstand DIPAS

DIPAS wurde 2017 im Rahmen der Hamburger Digitalstrategie „Digital First“ gestartet, um digitale Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung neu zu denken. Grundlage war das Projekt „Finding Places“ (2016) des CityScienceLab (CSL) der HafenCity Universität (HCU): Mit analogen Planungstischen und einer digitalen Erweiterung konnten Bürgerinnen und Bürger in Workshops Ideen kollaborativ verorten und entwickeln.

Nach dem erfolgreichen Pilot-Einsatz beauftragte der Hamburger Senat die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), gemeinsam mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) sowie dem CSL, die CityScope-Technologie mit einem Online-Beteiligungstool zu einem integrierten System zusammenzuführen. DIPAS wurde Schritt für Schritt in realen Verfahren erprobt und wissenschaftlich begleitet. 

Heute ist daraus ein flexibles, datenbasiertes Beteiligungsinstrument entstanden, das Verwaltung, Wissenschaft und Stadtgesellschaft kontinuierlich weiterentwickeln.

Weiterentwicklung der Open Source Software

DIPAS wurde als Open-Source-Lösung aufgesetzt. Die offene Software wurde unter GPL Lizenz im Februar 2021 anderen Städten, Institutionen und Forschungseinrichtungen zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitgestellt. Im Repository auf BitBucket erhält man alle nötigen Dateien und Anleitungen, die notwendig sind, um DIPAS durch die stadteigene IT installieren zu lassen.

DIPAS und die dahinterliegende Software werden kontinuierlich weiterentwickelt.

So haben beispielsweise die Städte Hamburg, Leipzig und München gemeinsam im Rahmen des Projekts “Connected Urban Twins” (CUT) an der Implementierung und Verbesserung von DIPAS gearbeitet. Durch den Transfer der Open-Source-Software DIPAS von Hamburg nach Leipzig und München konnten technische, strukturelle und praktische Komponenten angepasst und erprobt werden.

In der DIPAS Anwender Community haben sich Städte, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, die DIPAS nutzen, sich über den Einsatz austauschen und gemeinsam die Zukunft des Systems gestalten wollen.

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DIPAS-Einsatz in Bergedorf